Eigene und fremde Motivation verstehen

Gerade in einer Führungsposition ist die Vorbildfunktion enorm wichtig, denn wer selbst nicht motiviert ist, der kann nur schlecht die eigenen Mitarbeiter mitreissen und motivieren, was sich wiederum negativ auf das Arbeitsklima und damit auf ein effizientes Arbeiten auswirkt. Gerade Geschäftsführer und Gruppenleiter, aber auch Mitarbeiter aus kleineren oder mittelständischen Unternehmen sollten aus diesem Grund Seminare besuchen, die sich mit der Selbst- und Fremdmotivation beschäftigen: Ist eine klare Ausrichtung der Ziele vorhanden, so verbessert dies die Effektivität der Arbeit sowie die eigene Fähigkeit zur Führung. Dabei geht es in erster Linie darum herauszufinden, ob eigene Motivationsprobleme vorhanden sind, woher diese kommen und was dagegen getan werden kann. Doch auch weitere Faktoren spielen eine wichtige Rolle, da sich die Haltung des Führungspersonals direkt auf die Mitarbeiter auswirkt.

Oftmals fällt es nicht motivierten Führungsarbeitern gar nicht auf, wie sich die eigene Stimmung auf den Rest der Gruppe auswirkt, weshalb entsprechende Kurse versuchen, das Erkennen dieser Auswirkungen zu ermöglichen und eine gewisse Sensibilisierung zu schaffen. Gerade im Bereich des Feedbacks beziehungsweise der Personalgespräche sind in diesem Bereich viele Punkte zu nennen, denn wer unmotiviert ist, lässt sich schnell von Emotionen leiten und führt wütend oder gar beleidigend diese Gespräche. Um dem entgegen zu wirken werden verschiedene Techniken gelehrt, die dafür sorgen sollen, dass stets auf professioneller Ebene gearbeitet wird, ohne dass fehlende Motivation oder die eigenen Probleme die Überhand nehmen.

Ein weiterer Grundpfeiler dieser Kurse beinhaltet das grundlegende Wissen zur Motivation wie zum Beispiel verschiedene Motivationsmodelle, mit denen das eigene Selbst, aber auch die Mitarbeiter motiviert werden können. Wichtig bei letzterem ist das Erkennen der gemeinsamen Motivation, denn gemeinsame Ziele und Aktivitäten erhöhen die Moral, was sich wiederum positiv auf das Arbeitsklima und die Arbeit an sich auswirkt. Gleichzeitig sollte aber auch ein Wissen um potentielle Motivationskiller wie zum Beispiel geforderte Überstunden vorhanden sein, damit ein passender Umgang damit gefunden werden kann. Eine klare Motivationsförderung wirkt sich sowohl auf die eigene Effektivität als auch auf die eigene Haltung aus, was sich dann auf die Mitarbeiter übertragen kann. Viele Seminar-Leiter arbeiten oftmals mit einer sogenannten Motivationscheckliste, auf der verschiedene Punkte aufgelistet werden, die entweder die eigene Motivation oder die der Mitarbeiter verbessern sollen. Da diese Liste jedoch immer von verschiedenen Faktoren abhängig ist, muss sie für jedes Unternehmen und mitunter für jede Person neu erstellt werden, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können. Die benötigten Fähigkeiten dafür werden oftmals in Form von Rollenspielen im Seminar erlangt und sind langfristig betrachtet sehr hilfreich.